Unser Fazit

Wieder einmal geht ein weiteres Ferienlager zu Ende. Nach dem Versorgen des Materials ziehen wir Leiter Bilanz. Wir teilten schöne, lustige, spannende, echt „deftige“ Momente, gerieten aber auch in ernste, traurige und schwierige Situationen. Wie jedes Jahr überlegten wir uns ein Motto mit einzelnen Unterthemen. Dieses Jahr tauchten wir in die Disney Welt ein und trafen unter anderem auf Pocahontas, Peter Pan, Simba, Meister Yoda, Elsa, die Panzerknacker aus Entenhausen und viele weitere Disneyhelden. Was uns als Team besonders gefreut hat, war die hohe Teilnehmerzahl, die in den letzten Jahren leider eher rückläufig war und wir hoffen das diese steigende Tendenz für die nächsten Jahre bestehen bleibt. Wir Leiter versuchen uns von Jahr zu Jahr neue Gedanken zu machen, um das Lager noch attraktiver zu gestalten. Deswegen haben wir in diesem Jahr unser Planungskonzept neu überarbeitet und diese Änderung hat sich für uns und für die Kinder bewährt.  Unser Team war eingespielt, da wir die gleiche Besetzung wie im letzten Jahr hatten und unsere Rückkehrerin Ramona aus der Babypause wieder dazustieß. Dies tat sie nicht allein, sondern inklusive Töchterchen Luisa, welche uns und den Kindern die ersten fünf Tage immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Nach fünf Tagen befreite sie ihr Papa vom Lagerstress.

Wieder einmal waren viele alte, aber auch einige neue Gesichter zu sehen. Viele Kinder kannten schon den ein oder anderen Lagerklassiker wie zum Beispiel die Disko, das Singen am Lagerfeuer und „Schlag den Leiter“, die wir alle bei bestem Wetter genießen konnten. Weitere Highlights waren Stratego, Werwolf, Zauberwürfel lösen, Singstar und natürlich der Ausflug ins Freibad. Hier waren wie erstaunt, wie gut sich die Kinder verhielten und konnten so auch selber sehr viel Spaß haben. Natürlich gab es auch sehr laute und anstrengende Momente. So mussten leider auch Konflikte zwischen den Kindern und Zickenkriege gelöst werden. Besonders schwer fiel es uns ein Kind nach Hause schicken zu müssen. Nach dieser Aufregung musste das Lager weitergehen und wir genießten noch viele weitere schöne Momente.

Auch dieses Jahr wurden wir wieder einmal von unserer Lagermama Birgit kulinarisch verwöhnt, die es durch verschiedene Allergien, Unverträglichkeiten und Essgewohnheiten sicher nicht einfach hatte. Trotzdem kam für jeden etwas auf den Tisch und jedes hungrige Maul konnte gestopft werden. Schön war es auch, dass keine größeren Verletzungen zu beanstanden waren und wir keinen Arzt aufsuchen mussten. Nur die Leiter klagten über schmerzhafte Füße, Rückenschmerzen, überlastete Knie, Asthmaanfälle und vor allem Müdigkeit. Auch die anfängliche Heimwehphase konnte bei den meisten Kindern schnell überwunden werden. Besonders hilfreich war hier die Post von zu Hause. Ohne Handy und Internet lebte das Briefeschreiben auf und bekam einen ganz neuen Stellenwert. Wir behalten dieses Lager positiv in Erinnerung, freuen uns schon aufs nächste Jahr und hoffen auf viele Anmeldungen und viele neue und bekannte Gesichter.

Wir entschieden uns für nächstes Jahr ein neues Haus im Bühler Tal zu besuchen und hoffen, dass unsere Berichterstattung hier im Blog möglich sein wird, da wir dort weder über WLAN, noch Mobilfunknetz verfügen werden.

Wir freuen uns, dass unser Blog in diesen 10 Tagen so gut ankam und so zahlreich besucht wurde.

Bis zum nächsten Jahr!

Euer Ferienlager Team

2 Antworten auf „Unser Fazit“

  1. Hallo liebes Fela-Team,
    vielen vielen Dank nochmal. Luisa war begeistert. Sie schwärmt total von den netten Leitern und von dem guten Essen. Euch wünschen wir gute Erholung und vielleicht bis nächstes Jahr.
    Liebe Grüße Familie Ackermann

  2. Liebes Lagerteam und alle
    , die in irgendeiner Form zum Gelingen dieses Lagers beigetragen haben …

    Mein Sohn kam nach Hause und hat nur so gesprudelt von den IGs, dem Essen, den Aktivitäten hier und dort, dem Morgensport, den Spielangeboten, … Eigentlich spricht unser Sohn nicht viel und man muss ihm normalerweise jedes Wort aus der Nase ziehen. Darf ich nächstes Jahr wieder mit ins Lager? – hat er dann irgendwann gefragt.

    Allen euch, die ihr so viele, viele Stunden vorbereitet, getüftelt, ausprobiert, verworfen, neu angefangen habt
    , möchten wir uns ganz herzlich bedanken. Ihr habt Großes geleistet und eure Arbeit wird nachwirken. Toll, dass es noch Menschen gibt wie euch. DANKE, DANKE, DANKE – weiter so!!!

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